Unsere Wirkung

Menschen in Regenjacken umarmen sich.

Mit unserer Arbeit übernehmen wir Verantwortung: gegenüber demokratisch Engagierten, die Zeit, Ideen und Energie investieren, genauso wie gegenüber unseren zahlreichen Partner:innen, die diese Arbeit möglich machen.

Deshalb schauen wir genauer hin: Wo gelingt das, was wir uns vorgenommen haben? Wo müssen wir nachsteuern?

Wirkungsorientierung schafft für uns dafür einen gemeinsamen Bezugsrahmen: Welche Veränderungen wollen wir langfristig anstoßen? Welche Annahmen liegen unserer Arbeit zugrunde? Und wie tragen unsere unterschiedlichen Förderansätze dazu bei?

Unser Wirkmodell bringt die Zusammenhänge unserer Arbeit zusammen und in einer vereinfachten Darstellung sichtbar. Erarbeitet haben wir die Grundlagen dafür gemeinsam im engen Dialog zwischen mit Perspektiven aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft und Förderpraxis.

Unser Wirkmodell soll sich mit unserer Arbeit weiterentwickeln, gemeinsam mit unseren Partner:innen und unserem Netzwerk. Dabei haben wir drei Veränderungsrichtungen besonders im Blick:

Engagierte können gemeinsam mehr bewegen.
Menschen erleben, dass ihre Ideen etwas verändern können. Sie gewinnen neue Handlungsspielräume, Erfahrungen, Fähigkeiten und neue Kontakte – und schaffen selbst Räume für Begegnung und Beteiligung.

Die Stärkung der Zivilgesellschaft ist geteilte Verantwortung.
Zivilgesellschaft, Stiftungen, Unternehmen und Politik entwickeln ein stärkeres Verständnis füreinander und verstehen sich zunehmend als Teil einer Verantwortungsgemeinschaft. So wachsen über Sektorengrenzen hinweg Vertrauen, Zusammenarbeit und gemeinsame Lösungen – im Kleinen wie im Großen.

Die ostdeutsche Zivilgesellschaft wird gehört und gesehen.

Das vielfältige Engagement und die Perspektiven der Menschen vor Ort werden stärker wahrgenommen und anerkannt. So entsteht ein vielfältigeres und zukunftsgerichtetes Bild von Ostdeutschland – geprägt von dem, was Menschen bereits gestalten und bewegen.

Eine handlungsfähige Zivilgesellschaft, mehr sozialer Zusammenhalt und eine gestärkte demokratische Kultur sind langfristige Ziele, zu denen wir als Gemeinschaftsinitiative mit unserer Arbeit beitragen wollen. Doch was heißt es eigentlich, Demokratie zu stärken, und auf welche Weise kann zivilgesellschaftliches Engagement dazu beitragen?

Demokratie zeigt sich in politischen Institutionen, Wahlen und formalen Beteiligungsmöglichkeiten, sie wird aber auch im Alltag gelebt und gestaltet: dort, wo Menschen ihre Umgebung mitgestalten, Verantwortung übernehmen, unterschiedliche Perspektiven aushandeln und Selbstwirksamkeit erfahren. Unserer Förderung liegt deshalb ein Verständnis von Demokratie als Lebensform zugrunde.

Das zeigt sich auch in vielen der von uns geförderten Projekte: beim gemeinsamen Kochen oder Stricken ebenso wie bei einem Nachbarschaftsfest oder auf einem alten Segelkutter. Entscheidend ist, welche Erfahrungen von Beteiligung, Gleichheit, Solidarität und Vielfalt darin möglich werden.

Bei der Schärfung dieses Demokratieverständnisses und seiner Übersetzung in unsere Förderpraxis arbeiten wir mit anDemos – Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung zusammen. anDemos begleitet zudem den Gen Ost JugendFonds wissenschaftlich.

Gesellschaftliche Veränderungen verlaufen selten geradlinig und lassen sich nicht auf eine einzelne Förderprogramme zurückführen. Umso wichtiger ist es für uns, Veränderungen aufmerksam zu verfolgen, Zusammenhänge besser zu verstehen und unsere Wirkungsannahmen immer wieder an der Praxis zu überprüfen.

2025 haben wir mit dem Aufbau unseres Wirkungsmanagements in der Geschäftsstelle der Stiftung Bürger für Bürger begonnen und entwickeln es fortlaufend weiter. Dabei orientieren wir uns an den Ansätzen von PHINEO. Ermöglicht wird diese Arbeit durch den ZukunftsWIRkungsfonds der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) in Kooperation mit der Deutschen Postcode Lotterie.

In unserem Wirkungsmonitoring führen wir unterschiedliche Daten, Beobachtungen und Erfahrungen zusammen. Die Erkenntnisse nutzen wir, um Entwicklungen besser zu verstehen und unsere Förderansätze evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

Hier teilen wir künftig Schritt für Schritt Erkenntnisse aus unserem Wirkungsmonitoring und unserer wissenschaftlichen Begleitung.

Eine starke Zivilgesellschaft braucht starke Partner:innen

Ob Stiftung, Unternehmen, Organisation oder Einzelperson.
Gemeinsam können wir mehr bewegen.

Frauen sitzen an einem Tisch vor einer Pinnwand, unterhalten sich und lachen.