Die ostdeutschen Flächenländer sind nicht nur in besonderem Maße von Strukturdefiziten wie demographischem Wandel, Abwanderung und infrastrukturellen Schwächen betroffen. Auch die engagierte Zivilgesellschaft sieht sich mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Dort identifizieren wir durch Roundtables Bedarfe, Kooperationspartner und geeignete Regionen. Wir stiften gemeinsam mit etablierten zivilgesellschaftlichen Organisationen vor Ort Kooperationsnetzwerke an, die einen gemeinsamen Weg aushandeln, damit die Zivilgesellschaft vor Ort langfristig robust aufgestellt und vernetzt ist. Die erhobenen Bedarfe aus diesen Kooperationsnetzwerken bieten die Möglichkeit, zielgerichtet zu handeln. Die Förderung von Projekten in den Fokusregionen ist auch ohne eine Beteiligung an der Gemeinschaftsinitiative möglich.
Fokusregionen
Belastbare Kooperationen
Zugänge schaffen – Akteure, Ressourcen und Wissen vernetzen
Gemeinsam vor Ort aktiv werden. Wenden Sie sich an uns und die zivilgesellschaftlichen Akteure vor Ort. Öffnen Sie Ihre Netzwerken, um lokalen Akteuren Zugang zu Ressourcen zu ermöglichen.
Kooperationen identifizieren
Wir unterstützen bei der Identifizierung von Kooperationsnetzwerken, Initiativen und Akteur*innen, die für den gesellschaftlichen Zusammenhalt einstehen und wirksam sind. Wir möchten diese Kooperationen gemeinsam mit Wirtschaft, Politik und Verwaltung sowie den zivilgesellschaftlichen Akteuren vor Ort anstiften, einüben und somit die Zivilgesellschaft nachhaltig strukturell stärken.
Eigene Aktivitäten sichtbarer machen
Vereine, Stiftungen und Initiativen, die bereits mit eigenen Aktivitäten in Ostdeutschland engagiert sind, können diese Projekte unter das gemeinsame Dach von Zukunftswege Ost stellen. Das erhöht die Sichtbarkeit der Anliegen, stärkt die Wirksamkeit der Initiative und bietet eine ideelle Einbindung in „ein großes Ganzes“.
Stand in den Fokusregionen
Saalfeld-Rudolstadt in Thüringen
Nach dem Roundtable in Thüringen im Februar 2024 wurde sich unter Beteiligung mehrere Akteure für Saalfeld-Rudolstadt entschieden. Mit dem Kickoff im Mai 2024 und den Besuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier erfuhr die Fokusregion und deren Engagierte (über)regionale Aufmerksamkeit.
Im Zuge der Weiterentwicklung wurde eine Demokratiekonferenz umgesetzt. Dies erfolgte gemeinsam mit Partnern aus Verwaltung und Wirtschaft. Dort wurden gemeinsam Zukunftsideen entwickelt. Diese werden weiter verfolgt und Partner einbezogen. Formate wie „Demokratie im Dialog“ laden fortlaufend zur Beteiligung in der Region ein. Eine Dialogreise mit 60 Personen aus Stiftungen, der Zivilgesellschaft, Verwaltung und Wirtschaft erfolgte im Mai 2025. Das Streit und Zuversicht-Format von Holtzbrinck Berlin und der ZEIT STIFTUNG BUCERIUS findet regelmäßig in Rudolstadt statt.
Seit 2025 wird die Fokusregion finanziell durch den Gemeinschaftsfonds unterstützt. Damit verbunden ist die Personalstelle, die den Aufbau und die Vernetzung koordiniert.
Ansprechpartner für die Fokusregion bei der Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein gemeinnützige GmbH:
David Theobald
Telefon: 0151 – 55655277
E-Mail: D.Theobald@diakonie-wl.de
Ostvorpommern in Mecklenburg-Vorpommern
Mit einem Roundtable in Mecklenburg-Vorpommern im Februar 2024 startet die Auswahl für eine Fokusregion. Seit Januar 2025 wird der Aufbau eines Kooperationsnetzwerkes durch den Gemeinschaftsfonds finanziell unterstützt. Für die Fokusregion Ostvorpommern hat die RAA Mecklenburg-Vorpommern seit Januar 2025 als Umsetzungspartner die Verantwortung für den Aufbau, die Koordination und Weiterentwicklung des regionalen Netzwerks übernommen.
Ansprechpartnerin für die Fokusregion:
Alicja Orlow
E-Mail: alicja.orlow@raa-mv.de
Telefon: 0175 1906004
Landkreis Görlitz in Sachsen
Im Mai 2024 fand der Roundtable in Dresden statt. Gemeinsam wurde auf der Elbe über die Herausforderungen und Erfahrungsstärke mit (über)regionalen Partnern aus dem Stiftungsbereich und der Zivilgesellschaft gesprochen.
Den Aufbau der Fokusregion im Landkreis Görlitz koordinieren die Cellex Stiftung und die Freudenberg Stiftung.
Ansprechpartner*innen:
Dr. Eva Sturm
Vorständin
Cellex Stiftung
Stefan Vogt
Geschäftsführer
Freudenberg Stiftung
Die Altmark in Sachsen-Anhalt
Derzeit planen wir die Auswahl einer Fokusregion.
Weitere Informationen folgen.
Brandenburg
Derzeit planen wir die Auswahl einer Fokusregion. Weitere Informationen folgen.