Gotha diskutiert

Förderrunde 4 | Thüringen
Projekt 609 - Gotha diskutiert
© Verein der Freunde und Förderer der Herzog-Ernst-Schule Staatliche Kooperative Gesamt­schule Landkreis Gotha e.V.

Verein der Freunde und Förderer der Herzog-Ernst-Schule, Staatliche Kooperative Gesamt­schule Landkreis Gotha e.V

Kooperative Gesamtschule „Herzog Ernst“ ist eine Schule, die Projekte von Jugendlichen aktiv unterstützt. Sie engagiert sich seit Jahren im Bundesprogramm „Demokratie leben“ und in der Partnerschaft für Demokratie des Landkreises Gotha. Durch finanzielle Kürzungen im Kreistag, Landtag und Bundestag ist die Fortführung von Demokratieprojekten erschwert. Der erkannte Bedarf, die Schule nach außen zu öffnen und Schülerinnen sowie Schüler in politische Diskurse einzubinden, wurde unter anderem mit dem Projekt ein Schritt näher gekommen.

Gotha diskutiert: Recht und Verantwortung

Wenn der Rechtsstaat an seine Grenzen kommt.

Im März 2025 fand im Rahmen der Diskussions- und Vortragsreihe „Gotha diskutiert“ ein Vortrag mit Daniel Müller, Chefredakteur des True-Crime-Magazins ZEIT Verbrechen, statt. Die Veranstaltung dauerte rund 90 Minuten, gefolgt von einer offenen Diskussion. Vormittags nahmen Schülerinnen und Schüler ab Klasse 9 teil; abends Lehrer, Eltern und weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft. Ziel war, die Jugendlichen über fachkundige Impulse zu eigenen politischen Urteilen zu führen und die Diskussionskultur innerhalb der Schule zu fördern. Rund 300 Personen beteiligten sich.

Ziel des Projekts war die Durchführung einer von den Jugendlichen selbst geplanten Diskussionsveranstaltung, bei der politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Streitthemen in die Schule geholt und thematisiert wurden. Die Schülervertretung übernahm die Organisation der Gesprächsreihe und sorgte für einen angemessenen Rahmen.

Die Schülerinnen und Schüler diskutierten intensiv über Recht, Gerechtigkeit, Rechtsstaat und gesellschaftliche Verantwortung. Einzelne Fälle wurden im Unterricht vertieft, Gerichtsverhandlungen nachgespielt und reale Amtsgerichte besucht. Die Veranstaltung stärkte das Interesse der Jugendlichen an politischen Fragen und trug zur Förderung demokratischer Diskussions- und Urteilsfähigkeit bei.

„Gotha diskutiert“ soll künftig einmal pro Halbjahr fortgeführt werden. Primäre Zielgruppe bleiben die höheren Klassen, die Abendveranstaltungen richten sich an das zivilgesellschaftliche Umfeld der Schule. Ziel ist die langfristige Integration der Reihe in das Schulleben.

Landkreis
Gotha
Zeitraum
Mrz 25
Engagementfeld
Bildung und Erziehung
Fördersumme
1.750,00 €

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